Ambulantes Operieren

Informationen zum ambulanten Operieren!

Allgemeine Beispiele für ambulante Operationen sind Abszeßeröffnungen, Wundversorgung inklusive Nahtadaptation, Entfernung von kleineren Hautwucherungen, Nageltrepanantion und Fremdkörperentfernungen.

Vor allem ambulante Wundversorgungen sind für den Patienten mit weniger Aufwand verbunden und werden in unserer Praxis umgehend durchgeführt. Dies erspart lange Wartezeiten in der Notfallambulanz eines Krankenhauses.

Darüber hinaus bieten ambulante Eingriffe für die Patienten weitere Vorteile: Der Patient hat mehr Mitsprache- und Einflussmöglichkeiten als im Krankenhaus. Er kann in freier Wahl den Operateur und in Abstimmung mit ihm den Operationstermin und -ort festlegen und sich nach dem Eingriff in seiner gewohnten Umgebung erholen. Die Genesung erfolgt schneller und die psychische Belastung ist geringer. Die häusliche Nachsorge kann ggf. selbstverantwortlich organisiert werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass bei ambulanten Operationen Wundinfektionen seltener auftreten. Die kurze Verweildauer in der OP Praxis verringert die Gefahr, sich mit Krankheitskeimen zu infizieren. Außerdem entfällt für die Patienten der bei Krankenhausbehandlung übliche Eigenanteil.

Operationen können jedoch keineswegs nur bei Erwachsenen ambulant durchgeführt werden. Insbesondere Kinder leiden bei stationären Krankenhausaufenthalten unter der Trennung von den Eltern. Deshalb kommen bei ihnen die Vorteile einer ambulanten Operation besonders zum Tragen. Die Eltern entscheiden gemeinsam mit dem Kinder- bzw. Hausarzt, ob ein ambulanter Eingriff beim Kind möglich und sinnvoll ist.

Es werden generell nur solche Operationen ambulant vorgenommen, die ein minimales Risiko mit sich bringen. Technische und hygienische Standards in ambulanten OP-Praxen entsprechen denen am Krankenhaus und werden kontrolliert.