Gastritis

Gastritis, häufig auftretende Magen- Darmentzündung

Die Magenschleimhautentzündung äußert sich durch wenig Appetit, Magenschmerzen und auftretende Übelkeit nach den Mahlzeiten. Unterschieden wird in zwei Arten. Bei der akuten Form handelt es sich um eine kurzzeitige Erkrankung, die ohne weitere Behandlung rasch wieder ausheilt. Gründe können zu viel Alkohol, fettiges Essen, übermäßiger Kaffee- und Zigarettengenuss sowie starker Alkoholkonsum sein. Eine Gastritis ist zwar unangenehm und teilweise mit heftigen Magen- Darmschmerzen verbunden, aber der Magen erholt sich auch sehr schnell wieder.

Die chronische Form äußert sich bei Menschen, der zweiten Lebenshälfte häufiger als bei jüngeren. Oft haben Patienten über Monate oder Jahre schwache, kaum spürbare Beschwerden ein Leben lang, die keine weitere Behandlung erfordern. Bei häufigen und schmerzhaften Symptomen treten Magengeschwüre auf oder der Helicobacter Keim nistet sich ein und löst die Magenschleimhautentzündung aus.

In seltenen Fällen reagiert das Immunsystem auf den Magen und greift die Zellen an, was zu einer Auto-Immunkrankheit führt. Wird zu viel Magensäure produziert, schädigt dies den Schutz-Mantel der Magenwand, die Magenschleimhaut wird gereizt und entzündet sich. Inwiefern die akute oder chronische Form vorliegt, ist von der Dauer der Beschwerden und dem Alter des Patienten abhängig, so Allmedica, Frau Dr. Reinke, Clinica Port d`Andratx auf Mallorca.

Ursachen und Symptome

Pilze, Bakterien und Viren können Auslöser für eine Infektion sein. Übermäßige Belastung durch Strahlen ebenfalls. Oft auch physischer sowie seelischer Ärger. Der Magen ist ein höchst sensibles Organ, reagiert sehr schnell auf persönlichen Stress und Konfliktsituationen. Schmerzen im Oberbauch, verbunden mit unangenehmem Druckgefühl sowie heftiges Sodbrennen sind übliche Beschwerden einer Magenschleimhautentzündung.

Allgemein zählen Übergewicht, zu fetthaltige Mahlzeiten und erhöhter Alkoholgenuss zu den Risikofaktoren. Häufig bemerken Patienten verstärktes Sodbrennen, Appetitlosigkeit und ein unangenehmes Völlegefühl nach dem Essen. Übelkeit und Unwohlsein, verbunden mit angeschwollenen  Lymphknoten sind ebenfalls Hinweise auf eine Gastritis. Wut und Hektik auf der Arbeit oder privat reizen den Magen zusätzlich reizen und können allein eine Gastritis auslösen. Ist dies der Fall müssen Betroffene versuchen, den Konflikt zu lösen, um Magen und Darm zu beruhigen. Selbst mit sich hadern und sagen, was passt mir nicht, was macht mich fertig, was belastet mich so stark, dass ich dadurch meinen Körper belaste-was schlägt mir auf den Magen?

Therapie

Vermeiden Sie Ärger, nicht immer gleich auf Medikamente zurück greifen, sondern erst bei sich selbst die Ursache suchen. Konfliktsituationen lösen und der Psyche auf den Grund gehen.  Mahlzeiten langsam zu sich nehmen, so die Verdauung anregen und den Magen schonen. Auf Getränke mit Kohlensäure verzichten, wenig Salz und zu fettiges Essen meiden.

Zu guter letzt

Eine akute Magenschleimhautentzündung heilt oft ohne Therapie von allein binnen weniger Tagen aus. Ein paar Tage Schonkost und Ruhe bringen schnell Linderung. Nur bei anhaltenden, über Wochen andauernden Beschwerden sollte man den Arzt aufsuchen, denn es  können  auch Magengeschwüre- oder blutungen auftreten, die sofort behandelt werden müssen. Im Normalfall jedoch ist eine Gastritis ein häufiges Magenleiden, welches mit natürlichen Mitteln leicht wieder in den Griff zu bekommen ist.

Liegen seelische Probleme vor, gilt es diese zu lösen, denn Wut äußert sich am eigenen Körper und nicht zuletzt am Magen, der dann übersäuert ist und sehr sensibel reagiert.