Schwermetallausleitung

Die Schwermetall-Ausleitung!

Die Schwermetallausleitung schwemmt die abgelagerten Schwermetalle wie z. B. das Quecksilber, die durch eine Amalgamfüllung in den Organismus gelangen konnten, wieder aus dem Körper heraus. Dabei macht man sich den natürlichen Ausscheidevorgang des Menschen zunutze. Es gibt schulmedizinische Verfahren, homöopathische Verfahren oder eine Mischung aus beiden.

Doch zunächst sollte man genau feststellen, welche Menge von welchen Metallen sich überhaupt im Körper befindet und wie sie sich an andere Stoffe anbinden, damit man die optimale Behandlung individuell ermitteln kann. Dies kann über eine Haarmineralanalyse geschehen. Außerdem kann man  Patienten intravenös ein Testmedikament (DMPS) verabreichen, das die Schwermetallteilchen aus dem Körpergewebe löst sodass sie über den Urin ausgeschieden und gemessen werden können. Der DMPS Test kann jedoch massive Nebenwirkungen, wie Kreislaufkollaps mit sich führen und provoziert pH-Sprünge in der Niere, weswegen in unserer Praxis der Haarmineralanalysetest bevorzugt wird.

Anhand der Konzentration der Metalle im Haar oder Urin kann dann auf die Menge und das Verhalten des Schwermetalls im Körper zurückgeschlossen werden.

Nach diesem Test kann eine optimale, individuelle Therapie eingeleitet werden.

Die Schulmedizin hat dafür drei Medikamente entwickelt, nämlich

  • DMSA (engl. Abkürzung für Dimercaptobernsteinsäure),
  • DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure)
  • EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure).


Diese Medikamente werden jeweils per Infusion dem Körper zugefügt. Sie erreichen ohne Umwandlung durch die Leber den Blutkreislauf und können auf ihrem Weg durch den Körper die Metalle an sich binden, bevor sie zusammen mit den Metallen über die Niere wieder ausgeschieden werden.

Die Homöopathie bietet verschiedene Verfahren an, die aber demselben Prinzip folgen. Hierbei kommen sogenannte Nosoden zum Einsatz, homöopathische Mittel, die oral eingenommen werden und dann ebenso die Metalle an sich binden, bevor sie ausgeschieden werden.

  • Mercurius sol.
  • Mercurius corr.


Daneben gibt es auch naturheilkundliche Verfahren. Der Patient nimmt dabei eine Kombination aus Kräutern ein, die das Schwermetall im Gewebe und den Zellen lockern, es an sich binden und anschließend über den Urin gemeinsam mit den Metallen ausgeschieden werden. Eine Bioresonanztherapie kann das Verfahren unterstützen. Diese Therapie ist relativ langwierig und schlecht steuerbar.

  • Bärlauch
  • Koriander
  • Algen


Wir empfehlen die sogenannte “amerikanische Methode”, die eher in den Bereich der Orthomolekularmedizin fällt und die gerinsten Nebenwirkungen aufweist

  • hochdosierten intravenöse Vit C-Infusionen, Steigerung über 4 Wochen.


Welches Verfahren den größten Erfolg erzielt, welche Medikamente in welchem Umfang mit anderen kombiniert werden sollten, hängt ganz vom individuellen Belastungsgrad und der persönlichen Veranlagung des Patienten ab. Umso wichtiger ist das ausführliche und  professionelle Gespräch.