Schwimmbad-Otitis

Bade-Otitis und Ohrenpfropf, Erkrankungen des äußeren Gehörgangs

Es ist heiß, die Sonne scheint, das Wasser lockt. Für Kinder und Erwachsene gibt es bei warmen Temperaturen nichts schöneres, als im kühlen Nass Spaß und Fun zu haben. Doch aufgepasst, neben dem Wasservergnügen, lauern auch Krankheiten, wie die Otitis (Ohrenentzündung), speziell die Schwimmbad-Otitis in Freibädern. Wer viel schwimmt, dazu beim Tauchen seine Freude hat und anfällig für Krankheiten ist, wird mit der Schwimmbad Otitis mindestens einmal im Leben konfrontiert.

Was ist eine Otitis und wie wird sie hervor gerufen

Als Otitis wird eine Entzündung des Gehörgangs bezeichnet, welche sehr schmerzhaft sein kann und besonders bei Kleinkindern schlaflose Nächte verursacht. Auslöser sind verschiedene Bakterien, die speziell im Gehörgang lokale Entzündungen hervorrufen.

Durch den Aufenthalt im Wasser wird die Haut aufgeweicht, so auch die Hautstellen außen vor dem Gehörgang. Der natürliche Schutz und die Fettschicht sind nicht mehr vorhanden, der Chlorzusatz im Wasser beschleunigt zusätzlich diese Reaktion.

Ist der natürliche Schutz des Gehörgangs einmal weg, gelangen Keime und Bakterien leicht bis in die Haut und nisten sich ein und vermehren sich. Direkt nach dem Schwimmbadbesuch bemerken Patienten nur mäßige Schmerzen, ein leichtes Jucken und Gehörschwierigkeiten.

Nach 2-3 Tagen nehmen die Schmerzen stark zu, das Ohr und der Gehörgang sind gerötet, teilweise sehr stark angeschwollen. Aus dem Ohr läuft eine trübe Flüssigkeit heraus. Zudem verschlimmern sich die Schmerzen beim Essen durch Bewegungen der Kaumuskeln. Die Otitis externa ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung des äußeren Gehörgangs und muss in jedem Fall von einem Arzt behandelt werden um ein Übergreifen auf das Trommelfell auszuschließen, um schwerwiegende Folgen wie Taubheit oder Schwerhörigkeit zu verhindern so Allmedica Frau Dr. Reinke, Clinica Port d`Andratx auf Mallorca.

Therapie

Als Erste Hilfe Maßnahmen gegen die Schmerzen helfen das Kühlen des Ohres von außen und die Gabe von Schmerzmitteln, um diese vorübergehend zu lindern. Der Arzt inspiziert das Ohr mit einem Ohrenspiegel, um sicherzugehen, dass sich die Entzündung auch nur auf den äußeren Gehörgang bezieht. Im Anschluss wird mit antibiotikahaltigen Ohrentropfen behandelt , bei starker Schwellung mit  einer entzündungshemmenden Salbe der Gehörgang mit Gaze ausgelegt, um dem Patienten Schmerzfreiheit und Linderung zu verschaffen. Eine Besserung sollte sich nach wenigen Tagen einstellen.

Wie kann man vorbeugen

Nach dem Schwimmen das Ohr gut abtrocken, niemals mit Wattestäbchen reinigen, da vorhandener Ohrschmalz auf natürliche Weise schützend wirkt und das Wachstum von Bakterien verhindert. Flüssigkeit im Ohr verhindern.

Behandlung eines Ohrenpfropfes

Hat sich im Gehörgang zu viel Ohrenschmalz angesammelt, bildet sich ein Ohrenpfopf, der eine akute Gehörminderung verursacht. Als Nebenwirkungen treten Schwindel, Ohrgeräusche und verstärktes Jucken auf. Der Gehörgang sollte gespült oder abgesaugt werden, ist der Ohrenpfropf schon fast „zementiert“ im Gehörgang, muß der Arzt ihn mit Hilfe spezieller Instrumente entfernen.

Fazit

Die Otitis externa ist eine banale, weit verbreitete Freibadkrankheit, welche mit entsprechenden Medikamenten schnell ausheilt. Für den nächsten Schwimmbadbesuch vorsichtshalber ein paar Tropfen Öl in beide Ohren tröpfeln, um die Auflösung der Fettschicht zu verzögern. Oft hilft auch verdünnter Essig, um zu desinfizieren.