Tropen-, Reise- und Tauchmedizin

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Die Reisemedizin kann mit relativ geringem Aufwand viele zum Teil schwere Krankheiten vermeiden. Beispielsweise gibt es jedes Jahre in Deutschland fast 1.000 Malaria-Fälle, von denen etwa 50 tödlich verlaufen. Durch sinnvolle Prophylaxe wären die allermeisten davon zu verhindern. Als Ihr Hausarzt und Arzt für Reise- und Tropenmedizin (Diplom) können wir eventuell bestehende Erkrankungen mit berücksichtigen. Vor der Reise in tropische Länder sollten Sie uns 2 bis 8 Wochen vor Abreise kontaktieren. Je früher desto besser!

Dann können wir ganz individuell für Sie je nach Urlaubsland, Dauer, Jahreszeit, Reisestil, Vorerkrankungen, Medikamenten und Allergien folgende Fragen mit Ihnen klären:

  • bin ich reisetauglich?
  • sind Impfungen notwendig? Wenn ja, welche?
  • muss ich mich vor Malaria schützen?
  • was sollte sich in der Reiseapotheke befinden?
  • welches sind die ganz aktuellen landesspezifischen Empfehlungen?


Die genauen Reisedaten und insbesondere Ihr Impfpass sind deshalb unbedingt zum vereinbarten Termin mitzubringen. Auch bei Last-Minute-Reisen kann man durchaus noch Sinnvolles tun, deshalb sollten Sie uns aufsuchen.

Wir führen außerdem Tauchtauglichkeitsuntersuchungen durch,  auf Wunsch nach den weltweit anerkannten Standards der GTUEM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin) und Ihrer internationalen Partnerorganisationen. Als Taucher/in erhalten Sie ein mehrsprachiges Tauchtauglichkeitszeugnis, das gemäß internationaler Vereinbarung weltweit anerkannt ist.

Bis zum 18. Lebensjahr wird die Tauchtauglichkeitsuntersuchung alle 6-12 Monate empfohlen. Vom 18. –  40. Lebensjahr sollte mindestens alle 2-3 Jahre untersucht werden. Ab dem 40. Lebensjahr ist eine jährliche Untersuchung angeraten.

Die Untersuchung beinhaltet Standards der GTUEM:

  • Erhebung einer ausführlichen Gesundheits- und Krankengeschichte (Erkrankungen, Operationen und Krankenhausaufenthalte, Medikamenteneinnahmen, etc.)
  • Ausführliche körperliche Untersuchung (inkl. Ohrspiegelung)
  • Lungenfunktionsuntersuchung
  • Ruhe-EKG
  • Belastungs-EKG (ab dem 40. Lebensjahr)
  • Ggf. Blutabnahme und Labordiagnostik
  • Ggf. Röntgenuntersuchung der Lunge
  • Ggf. weitere kardiologische, halsnasenohrenärztliche oder pulmologische Diagnostik